| Ortsinformationen | Truchtlaching |
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![]() Wappen von Truchtlaching |
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Truchtlaching - im romantischen grünen Alztal, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten einen aktiven und erholsamen Urlaub zu verbringen. Von Fremdkörpern wie Auto- und Eisenbahn blieb unser Gebiet gottlob verschont - selbst die jetzige Straße entstand erst nach 1945. |
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Wenn "ländliche Sommerfrische" irgendwo noch Bedeutung hat, dann trifft das sicherlich für Truchtlaching am ehesten zu. Wer Ruhe, Natur und ländliches Dorfleben genießen will, der ist im Erholungsort im romantischen Alztal bestens aufgehoben. Truchtlaching und seine Ortsteile sind heute ein staatlich anerkannter Erholungsort im Chiemgau, mit ca. 1150 Einwohnern und über 220 Gästebetten.
Große Hügelgräber zeugen von der frühen Besiedelung Truchtlaching; es waren die Kelten, die sich um 500 v. Chr. hier niederließen. Später beeinflussten die Römer von Bedaium aus unseren Ort, der schließlich in den Besitz der bayerischen Herzöge gelangte. Im späten Mittelalter hatten dann die edlen Lehensritter von Truchtlaching das Sagen. Wir finden sie als Beamte des Erzbischofs von Salzburg und des Pfalzgrafen von Craiburb, als Hofmeister in Krems, Landrichter in Passau, Pfleger in Reichenhall, Trostberg und Traunstein - sogar ein Burggraf von Salzburg war darunter. 1347 überließ Kaiser Ludwig den Truchtlachinger Rittern die Zollerhebung an der Alzbrücke. Auch in kirchliche Stellen gelangten sie: Philipp war Dekan des Chorherrenstiftes Baumburg, Sophie, Martha und Dorothea wurden Äbtissinen. Sophie war es übrigens auch, die es sich seinerzeit mit ihren Nachbarn verdarb. Sie hatte das Fischlehen von Seebruck erworben und ließ die Alz, den Abfluss des Chiemsees, mit Baumstämmen und Pflöcken verzäunen, so dass die Klosterpröpste von Baumburg an ihrem Fischlehen in der Alz nicht mehr viel Freude hatten. Lange danach erst konnte Herzog Heinrich der Reiche diesen Streit schlichten. |
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| Texte in Auszügen aus dem Gemeindeprospekt |
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