| Ortsinformationen | Seeon |
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![]() Wappen von Seeon |
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Seeon - umringt von sieben Seen, welche die Seeoner Seenplatte bilden, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten einen aktiven und erholsamen Urlaub zu verbringen. Seeon und seine Ortsteile sind heute ein staatlich anerkannter Erholungsort im Chiemgau, mit ca. 1750 Einwohnern und über 500 Gästebetten. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Seeon besonders zu nennen. |
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Seeon war ein uralter Sitz der Kelten und Römer. Urkundlich erscheint Seeon erstmalig im Jahre 924 als die edle Frau Rihni hier Kapelle, Haus und Gutshof an den Erzbischof Odalbert von Salzburg vertauschte. Im Jahre 944 gründete Pfalzgraf Aribo, ein Freund des hl. Bischof Wolfgang von Regensburg das Benediktinerkloster Seeon auf der Insel im heute gleichnamigen See. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster Sankt Emmeran in Regensburg. Diese brachten die Kunst der Buchmalerei mit, so dass besonders im 11. Jahrhundert hier eine besondere Blüte zu verzeichnen ist, die Seeon großen Ruhm einbrachte. Im Späteren war dann Seeon eine Stätte der Wissenschaft und Musik. Hier sei erwähnt, dass auch der junge Mozart des öfteren in Seeon weilte, für das Kloster komponierte und auf der Rokoko-Orgel spielte. Die Kirche ist ein ehrwürdiges Zeugnis der Klostergeschichte. Wie Frauenchiemsee, ein Gemisch aus romanisch und spätgotischer Bauform. Die beiden achteckigen Türme gehen auf die Gründerzeit zurück. Ihnen vorgelagert ist ein doppelgeschossiger Westbau. Der eigentliche Kirchenraum ist eine dreischiffige Säulenbasilika aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Um 1450 erhielt das Münster unter Abt Erhard Farcher durch den Bürkel seine spätgotischen Elemente. Besonders sehenswert ist beim Eingang das Hochgrab des Stifters Aribo, von Hans Haider 1403 geschaffen umgeben von den schönen Grabsteinen der Äbte. Erwähnenswert ist noch der Kreuzgang mit den Graddenkmälern Chiemgauer Adelsgeschlechter. Im Jahre 1803 wurde das Kloster säkularisiert, 1804 an Private verkauft und dann ein Schwefelbad eingerichtet. 1852 wurden die ehemaligen Klosterbaulichkeiten von der Kaiserin-Witwe Donna Amalia von Brasilien erworben und dienten von da ab als Schloss. Sie war die Tochter des Prinzen Eugen von Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, welcher Schwiegersohn des ersten bayerischen Königs Maximilian I. und ein Stiefsohn Napoleons war. Durch Vererbung kam es 1872 in den Besitz der herzoglichen Familie von Leuchtenberg ( Verwandte des Russischen Kaiserhauses) die er zu ihrer Sommerresidenz machte. Mit seinem schönen Gewölben ist es ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Auch Hochzeiten und Tagungen werden gerne in Seeon abgehalten. Das Kloster oder Schloss liegt auf einer Halbinsel inmitten des Sees um den das übrige Dorf gelagert ist. Was den Fremdenverkehr anbelangt, so hat Seeon in den letzten Jahren eine ständige Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Durch seine geringe Größe erwärmt sich der See relativ schnell, so dass man schon sehr früh baden kann. Im Winter hingegen ist er schnell zugefroren und bietet Gelegenheit zum Eislauf und zum Eisstockschießen, was die Folge hat, dass in Seeon auch im Winter Gäste ihren Urlaub verbringen. Neue gute Gasthäuser und Pensionen sind rund um den See entstanden, so dass für alle Gäste bestens gesorgt ist. |
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| Texte in Auszügen aus dem Gemeindeprospekt |
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